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Kliniken & Institute > Kinderklinik > Frühchen-Nachsorge Frühchen-Nachsorge
UnsereFrühgeborenen Nachsorge
Seit dem 1. September 1993 ist die Neonatologie im Klinikum Rosenheim im Verbund mit der geburtshilflichen Klinik offiziell seitens des Bayerischen Sozialministeriums als Perinatalzentrum anerkannt. Seither werden in Rosenheim schwerpunktmäßig sowohl extrem unreife Neugeborene als auch reife Neugeborene mit schweren Erkrankungen betreut. In der jüngeren Vergangenheit haben wir uns zunehmend den Verbesserungspotentialen eines standardisierten Qualitätsmanagements gewidmet. Seit Februar 2007 ist unser Perinatalzentrum nach DIN EN ISO 9001:2000 - Level 1 - zertifiziert. Neben der Akutversorgung legen wir besonderen Wert auf die umfassende Nachbetreuung unserer kleinen Patienten und Ihrer Eltern nach dem stationären Aufenthalt. Hierfür entwickelten wir verschiedene Nachsorge-Modelle. Neben der entwicklungsneurologischen Nachuntersuchung und einer ambulanten Kinderkrankenpflege durch Schwestern unserer Abteilung können wir nun auch die Möglichkeit einer sozialen Nachsorge anbieten. Denn oft stellen die zu frühe Geburt, eine chronische Erkrankung oder andere Besonderheiten in der Entwicklung eines Kindes Anforderungen an die Familien, denen sie sich nicht immer gewachsen fühlen. Die Eltern empfinden sich nicht selten als unsicher im Umgang mit ihrem Kind und wünschen sich Beratung und Unterstützung über die Zeit des stationären Aufenthaltes hinaus. Nach einer erfolgreichen Probephase des Pilotprojekts „Harl.e.kin Frühchen-Nachsorge“ von 2003 – 2005 an der Kinderklinik München - Harlaching läuft seit Ende 2006 das Folgeprojekt „Implementierung der Harl.e.kin-Nachsorge in Bayern“. Unter der Leitung von Fr. Dr. med. Sabine Höck (Arbeitsstelle Frühförderung Bayern) soll die flächendeckende und dauerhafte Übertragbarkeit auf andere Standorte erprobt werden. Dieses neuartige Modell der Vernetzung zwischen Klinik und Frühförderung wird mit einer Anschubfinanzierung seitens des bayerischen Staatsministeriums unterstützt. Nähere Informationen zu Gesamtprojekt finden Sie im Internet unter www.harlekin-nachsorge.de.
Wir bieten je nach Bedarf:
Für die betroffenen Familien ist dieses Angebot unbürokratisch und kostenlos. Es soll den präventiv so wichtigen Graubereich auf dem Weg nach Hause abdecken, um eventuelle Entwicklungsrisiken frühzeitig zu erkennen. Manchmal ergeben sich Fragen zur Entwicklung oder der Wunsch nach Beratung erst nachdem die Familie mit Ihrem Kind die Klinik schon einige Zeit verlassen hat. Auch in diesem Fall können die Eltern mit uns Kontakt aufnehmen. Oberstes Ziel unserer Nachsorge ist die Stärkung der Elternkompetenz, um somit eine bestmögliche Unterstützung bei der Entwicklung der Früh- und Risikokinder zu erreichen. Sie erfolgt im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe so lange, wie es die individuellen Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien erfordern.
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